Die am weitesten verbreitete Art der Bestattung ist sicherlich jene im Sarg in einem Grab auf einem Friedhof. Auch Urnenbestattungen sind häufige Formen der Beisetzung. Alternativ dazu existieren weitere Möglichkeiten, sich bestatten zu lassen. Neben jenen zur See oder in der Luft, besteht auch die Möglichkeit einer Naturbestattung.
Sich in friedvoller Atmosphäre in den Bergen oder auch unter einem Baum beisetzen zu lassen, bedeutet für viele Menschen, sich bewusst für eine Bestattung in und mit der Natur zu entscheiden. Weiterhin liegt ein Vorteil von Naturbestattungen auch darin, sich einen Ort aussuchen zu können, der sehr individuell ist und womöglich den eigenen Vorlieben entspricht. Anders als klassische Friedhofgräber, bestehen persönliche und emotionale Bindungen an einen Ort in der Natur. Im wahrsten Sinne des Wortes ist eine Naturbestattung sehr natürlich, ursprünglich und tief in der Kultur des Menschen verwurzelt.
Wie jede Bestattung, ist auch eine in der Natur recht kostenaufwändig. Seit Wegfalls bzw. Kürzung des Sterbegeldes der Krankenkassen, fallen im Todesfall große Kosten an, die vor allem die Hinterbliebenen belasten. Eine Sterbegeldversicherung kann da eine große Erleichterung darstellen. Oft sind die Hinterbliebenen mit ihrem Schmerz über den Verlust und auch vieler bürokratischer Abläufe sehr eingebunden.
Womöglich einen Kredit aufzunehmen, um die Bestattungskosten decken zu können, verursacht zusätzliche Belastungen, die mit Abschluss einer Sterbegeldversicherung gar nicht erst anfallen. Da die Versicherungssumme vor allem nicht an bestimmte Bestattungsformen gebunden ist, kann sie stets im Sinne des Versicherten eingesetzt werden. Ähnlich einer Kapitallebensversicherung, kann der Versicherungsnehmer am Ende der Laufzeit über eine gewisse Summe verfügen, die ihm eine angemessene Bestattung in der von ihm gewählten Form garantiert.