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So werden die meisten dieser Sterbegeldversicherungen heute ohne Gesundheitsfragen angeboten. Dies hat für die Antragsteller, die ja meist nicht mehr zu den Jüngsten zählen den Vorteil, dass kleine gesundheitliche Beeinträchtigungen wie zum Beispiel Bluthochdruck oder Diabetes kein Grund für eine Ablehnung seitens der Versicherung sind.
Nur die Frage nach einer bereits erfolgten Ablehnung muss der Kunde beantworten. Sterbegeldversicherungen ohne Gesundheitsfragen haben allerdings die Besonderheit, dass sich die Versicherungen vor den Risiken des vorzeitigen Todes schützen, und zwar indem Wartezeiten vereinbart werden.
Wartezeiten können zwischen 6-36 Monaten liegen. Verstirbt der Versicherte während dieser Wartezeit, erhalten die Hinterbliebenen entweder nur die eingezahlten Beiträge zurück oder die Versicherungssumme wird anteilig gezahlt.
Nur bei einem etwaigen Unfall der versicherten Person wird in der Regel die volle Versicherungssumme ausgezahlt. Es gibt aber auch Gesellschaften, die die Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit anbieten und so ihren Versicherten bereits bei Abschluss des Vertrages Versicherungsschutz gewähren.
Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit
Bei einer Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit müssen Antragsteller jedoch Gesundheitsfragen beantworten. Diese Beantwortung muss in jedem Fall wahrheitsgemäß und detailliert erfolgen, denn die Versicherung kann diese Angaben überprüfen.
Sofern diese nicht korrekt waren, ist sogar der Versicherungsschutz in Gefahr. Menschen, die sich für eine Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit entscheiden und die gesundheitliche Probleme haben, müssen mit Beitragszuschlägen rechnen. Im Ernstfall, wenn die Gesundheit stark eingeschränkt ist, kann die Versicherung auch abgelehnt werden.
Sterbegeldversicherung Vergleich


